Brustchirurgie
Brustvergrösserung
Erfolgt zu fast 100% mit Silikonimplantaten, die aus einem sogenannten Kohesivgel bestehen. Das sind Implantate, deren Silikon zu einem Kohesiv vernetzt sind und damit ein Auslaufen des Implantates nicht mehr möglich ist. In der Regel ist auch ein routinemäßiger Austausch des Implantates nicht mehr vorgesehen. Die tropfenförmigen, anatomischen Implantate werden häufiger verwendet, wie die runden Implantate, weil das Ergebnis einer natürlichen Brust eher entspricht.
Das Implantat kann unter den Brustmuskel oder unter die Brustdrüse gelegt werden. Zum Großteil werden die Implantate zumindestens im oberen Anteil unter den Brustmuskel gelegt, bei festem Gewebe und schlaffer Brust kann es aber zu einem besseren Ergebnis kommen, wenn das Implantat unter der Brustdrüse liegt. Der Hautschnitt erfolgt in der Brust-Umschlagsfalte seltener am Warzenhofrand oder in der Achselhöhle . Bei hängender Brust kann eine zusätzliche Straffungsoperation notwendig sein.
Brustverkleinerung/Bruststraffung
Bei der vor der Operation angezeichneten Brust erfolgt entweder eine Entfernung von Brustdrüsengewebe und Haut (Verkleinerung) oder nur von Haut (Straffung) Auf Grund unterschiedlicher Techniken gibt es hier auch unterschiedliche Narbenbildung. Die Schnittführung wird durch die Größe der Brust, der Breite der Brustbasis und von der Gewebebeschaffenheit bestimmt. Meistens verläuft der Schnitt um die Brustwarze (die auch gleichzeitig verkleinert wird), senkrecht zur und gelegentlich in unterschiedlicher Länge in der Brustumschlagsfalte. Nach der Operation wird ein Kompressionsverband für 24 Stunden angelegt, danach ein SportBH für 4-6 Wochen getragen. Die endgültige Form der Brust ergibt sich erst nach ca. 2 Monaten, wenn das Gewebe wieder weich wird.

