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    • Lipofilling
    • Fettabsaugung
    • Körperstraffungen
    • Krampfadern und Besenreiser
    • Bruchoperation
    • Schweißdrüsenabsaugung
    • Kryolipolyse

    Mit Lipofilling ist der Aufbau von Körperarealen, zum Beispiel von Gesicht oder Brust, mit eigenem Fett gemeint. Dieses wird im Zuge einer Fettabsaugung gewonnen.

    Das Fett wird mit dünnen Spezialkanülen in die Areale eingebracht, die eines Aufbaus bedürfen. Etwa ein Drittel des Fetts wird wieder resorbiert. Wird das Fett mit Platelet Rich Plasma angereichert, kann mehr davon anwachsen.

    Besonders geeignet ist das Fett für den Brustaufbau als Alternative zu Silikonimplantaten. Beachten Sie allerdings: Wenn Sie sehr schlank sind, kann man gar kein oder nur sehr wenig Fett gewinnen.

    Aus datenschutzrechtlichen Gründen sind Vorher-/Nachher-Bilder nur in meiner Ordination anzusehen.

    Frauen haben andere Problemzonen als Männer. Besonders störend können sogenannte Reithosen, Fettdepots an Bauch und Hüftbereich sowie an den Oberarmen sein. Bei Männern ist in erster Linie die Hüfte betroffen, dann folgen Bauch, Brust und Halsbereich.

    Die Fettabsaugung dient der Reduktion von störenden Fettdepots, aber nicht der Gewichtsreduktion.

    Eine Fettabsaugung wird in der Regel in Tumeszenzanästhesie (und auf Wunsch in Dämmerschlafnarkose) durchgeführt. Dabei wird sehr viel Flüssigkeit mit einem lokalen Betäubungsmittel und einem Mittel zur Blutstillung in die abzusaugenden Areale gespritzt. Danach muss einige Zeit gewartet werden, damit sich die Fettzellen mit der Flüssigkeit füllen können. Anschließend werden sie schonend mittels Vibrationstechnik abgesaugt.

    Nach der Operation behalten wir Sie noch für einige Zeit in Beobachtung, dann können Sie nach Hause gehen. Vorübergehend kann sich noch etwas Flüssigkeit in die Verbände entleeren. Keine Angst, das ist normal.

    Bauchdeckenstraffung
    Nach starker Gewichtsabnahme, Schwangerschaften oder bei schlaffem Gewebe ist eine Bauchdeckenstraffung die einzige Möglichkeit, wieder zu einem glatten Bauch zu kommen. Der Hautschnitt liegt in der unteren Bauchfalte und kann durch ein Höschen gut verdeckt werden.

    Bei geeigneten Patienten führe ich eine Lipoabdominoplastik nach Saldanha durch. Dabei wird das gesamte Fettareal des Unterbauchs sowie ein Großteil des Fettareals des Oberbauchs abgesaugt. Danach wird nur die Haut des Unterbauchbereichs entfernt. Daher bleiben hier sämtliche Unterhautstrukturen stehen. Das Risiko von Nachblutungen und Seromen (Flüssigkeitsansammlungen) ist reduziert. Die Patienten können direkt nach der Operation nach Hause gehen.

    Bei der klassischen Operation, z.B. nach starker Gewichtsabnahme nach Magenbypass-Operationen, wird die ganze Haut mit Unterhautfettgewebe vom Schamhügel bis zum Rippenbogen abpräpariert und die Haut vom Schamhügel bis zum Nabel entfernt. Der Nabel wird umschnitten und in der Mitte wieder eingenäht.

    Die Operation ist als größerer Eingriff zu werten und macht einen Spitals-aufenthalt von drei Tagen erforderlich. Nach der Operation ist für fünf bis sieben Tage ein elastisches Bauchmieder und danach ein Miederhöschen zu tragen.

    Oberarmstraffung / Oberschenkelstraffung
    Diese Operationen werden vor allem nach starker Gewichtsabnahme durchgeführt. Ich verwende dafür nur noch die Avelartechnik mit Saugung und Hautstraffung. Die Risiken für Serome (Flüssigkeitsansammlungen) und Lymphödeme sind hier deutlich reduziert.

    Selten reicht ein kleiner Schnitt in der Achsel oder Leiste. Viel häufiger ist ein T-förmiger Schnitt bis zur Oberarm-/Oberschenkelmitte zur Straffung notwendig. Postoperativ sind für sechs Wochen Kompressionsstrümpfe zu tragen.

    Krampfadern
    Krampfadern sind durch verschiedene Therapien behandelbar. Meistens ergänzen sich diese Therapien. Auch nach einer etwaigen Operation bleibt eine regelmäßige Kontrolle unumgänglich, da es sich um eine Venenschwäche handelt, die wieder sichtbar werden kann.

    Im besten Fall kann man Krampfadern mit speziellen Mitteln veröden (Mikroschaumverödung). Mittlerweile kann man auch große Venen (sogenannte Stammvenen) erfolgreich veröden.
    Ich verwende zur Lokalisation und Punktion der Vene den Ultraschall. Damit lassen sich innerhalb kurzer Zeit auch Venen, die früher auf jeden Fall operativ behandelt worden sind, veröden. Allerdings ist die Erfolgsquote etwas geringer als bei der sogenannten endovaskulären Therapie (Radiowelle/Laser).

    Größere Operationen betreffen vor allem die Stammvenen (oberflächliche Venen, die entlang der Innenseite des Beines laufen und in die Leiste münden oder am hinteren Bein laufen und in die Kniekehle münden). In der Regel verwendet man dafür eine Radiowelle (RFITT) oder den Laser (EVLT). Dabei wird eine Sonde in die Vene eingeführt und verlötet diese von innen. Nur sehr selten ist noch eine klassische Operation (Stripping, Exhairese) notwendig.

    Besenreiser
    Besenreiser sind eigentlich keine veränderten Venen, sondern entstehen durch eine Bindegewebsschwäche. Sie treten alleine oder mit Krampfadern auf. Man kann sie mit sehr dünnen Nadeln und niedrig dosiertem Verödungsmittel veröden oder mit Laser oder IPL behandeln.

    Die klassische Bruchoperation erfolgt mit direkter, nicht auflösbarer Naht. Gerade kleine Brüche können so auch über kleinste Schnitte therapiert werden.

    In einigen Fällen ist es aber notwendig, ein Kunststoffnetz zur Verstärkung der Bauchwand einzubringen. Die neueste Generation der Netze löst sich zum Großteil auf und hinterlässt nur einen geringen Teil nicht auflösbarer Fäden. Das macht sie auch so elastisch.

    Manche dieser Netze muss man auch nicht mehr fixieren, sie halten durch kleinste Widerhaken im Gewebe von selbst. Der Vorteil: Sie können gleich belasten.

    Die Schweißdrüsenkorrektur ist eine Sonderform der Liposuktion. Es wird dabei mit Spezialkanülen gearbeitet, die auch Gewebe abschaben können.

    Die Schweiß- und Duftdrüsen in der Achselhöhle liegen ganz knapp an der Haut, die in dem behandelten Gebiet sehr dünn wird und daher kurz nach der Operation für ein bis zwei Monate Falten bilden kann.

    Das vor der Operation markierte Areal in der Achselhöhle wird bis auf kleine Reste komplett von Schweißdrüsen befreit, ein minimales Schwitzen wird aber auch nach der Operation noch möglich sein.

    Kryolipolyse, auch Coolshaping, ist eine revolutionäre Behandlungstechnik zur unblutigen und permanenten Reduktion von Fettdepots.

    Das Verfahren arbeitet mithilfe lokaler Kälteeinwirkung an bestimmten Körperstellen, ohne dabei die Haut oder das umliegende Gewebe zu verletzen. Mit Unterdruck und Kälte (bis -10 Grad) wird der Abbau von Fettzellen angeregt und die Hautqualität deutlich gebessert.

    Auch zur Behandlung von Cellulite geeignet!